Frame vom Neue Lichtanlage beim MSC Berlin
Licht ist praktisch. Und auch wenn wir bereits auf unserem Kartplatz einige Lichtstrahler hatten, haben wir uns überlegt dahingehend etwas zu verändern. Denn ganz zufrieden waren wir mit der Lichtausbeute noch nicht.

Also machten wir uns Gedanken, wie wir was verändern können. Es sollte mehr Licht sein, was großflächiger den Platz bestrahlt, ohne dass es Gegenden gibt die dunkler sind.

Mehr Masten, mehr Strahler war die Lösung, doch was tun mit den Kabeln? Diese können ja nicht über dem Platz hängen wir Überlandleitungen. Sie stumpf auf den Boden legen geht auch nicht, also mussten sie IN den Boden. Okay, wie stellt man es am besten an, Kabel quer auf einem Asphaltplatz im Boden zu versenken? Wir waren uns bewusst, dass eine Menge Arbeit auf uns zukommen würde, da eine Kerbe in den Platz geschnitten werden, das Kabel verlegt, verfüllt und mit Fugenmasse wieder abgedichtet, die Masten gestellt, die Strahler angebracht und die Elektrik verlegt werden müsse. Aber das war es uns wert.

Also traf sich die kleine Guerillatruppe und begann mit en Arbeiten. Daniel hatte aus seinem Betrieb eine große Flex mitgebracht, mit der man den Asphalt schneiden konnte. Leider ging das Schneidblatt kaputt und es musste Ersatz her. Allerdings ist das Fach- und Profiwerkzeug und augenscheinlich nicht so einfach im Handel erhältlich. Die Fachmärkte hatten am Samstag bereits geschlossen. Glücklicherweise konnte uns Adrian, der für die Elektrik zuständig war mit zwei etwas kleineren, aber dennoch gut funktionierenden Flexmaschinen aushelfen, mit denen die Arbeiten zwar etwas langsamer und mühsamer vonstatten gongen, aber immerhin gingen sie und ermöglichten uns die Weiterarbeit. So schnitten sich die beiden mit viel Staub und Getöse durch den Asphalt, während der Vorsitzende des MSCB, Michael, den Kabelgraben neben der Strecke aushub. Die Stunden verstichen und es wurde langsam dunkel, also verabredeten wir uns für Sonntag um das Projekt fertig zu stellen. Glücklicherweise waren die Schnitte soweit fertig, dass am Sonntag nicht mehr gelärmt werden musste.

Am Sonntag hatten wir uns vorgenommen, den verbliebenen Schutt aus der Kerbe zu entfernen, die Kabel zu verlegen, die Kerbe und den Kabelgraben wieder aufzufüllen und mit der Vergussmasse zu verfüllen. Aber schon das Entfernen der kleinen Schneidreste aus der Kerbe erwies sich schwierigen und langwieriger als gedacht, dass die Kerbe sehr eng war und man nur beschwerlich mit dem Werkzeug hinein kam um das Material auszukratzen.

Aber es funktionierte alles, am Abend konnten die letzten Schalter und Steckdosen angebracht und die Elektrik angeschlossen werden. Mittlerweile war es auch dunkel geworden, die beste Voraussetzung für den Lichttest. Natürlich war die Hoffnung groß, dass es beim ersten Anschalten auch hell werden würde!

Und es wurde hell. Die Freude war groß, nicht nur weil die Arbeit Früchte getragen hat, sondern auch, dass nun auch bei Dunkelheit gefahren werden kann und man gut sehen kann. Gerade zu dieser Jahreszeit eine gute Sache und notwendig.

Nach getaner Arbeit setzten wir uns auf die Stühle, legten die Beine hoch und tranken das Werk beschauend einen leckeren Kaffee.

Und wie immer wenn wir etwas gebaut, repariert oder verbessert haben beschlich uns insgeheim ein Gefühl des Stolzes, wieder etwas geschafft zu haben!

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Lieben Gruß,


Michael Groth